Montag, 31. Oktober 2016

Rezension Vina Jackson - 80 Days Die Farbe des Verlangens

Vina Jackson - 80 Days Die Farbe des Verlangens

Rezension


Vina Jackson
80 Days
Die Farbe des Verlangens
Roman
352 Seiten
12,99€

Zum Inhalt

Als die russische Tänzerin Luba nach New York umzieht, verfällt sie Chey, einem attraktiven, rätselhaften Bernsteinhändler, der Luba in einem Wirbel aus Leidenschaft und Liebe erobert. Doch ohne ein Wort der Erklärung verschwindet er viele Monate lang. Und trotzdem kann Luba dem verführerischen Chey nicht widerstehen, als dieser wieder auftaucht.

Zum Autor (Quelle Randonhouse)

Vina Jackson ist ein Pseudonym hinter dem sich zwei etablierte Autoren verbergen, die beim 80 Days-Projekt zum ersten Mal zusammenarbeiten. Er ist ein bekannter Lektor, Radiojournalist, Kolumnist, der bereits neun Romane veröffentlicht hat und eine große Sammlung von Erotika besitzt. Sie hat ebenfalls bereits Bücher geschrieben, arbeitet im Finanzsektor und ist eine feste Größe in der Londoner Fetisch-Szene.

Zur Reihe

1. 80 Days - Die Farbe der Lust
2. 80 Days - Die Farbe der Begierde
3. 80 Days - Die Farbe der Erfüllung
4. 80 Days - Die Farbe des Verlangens
5. 80 Days - Die Farbe der Sehnsucht
6. 80 Days - Die Farbe der Liebe

Meine Meinung

Nachdem ich vor einigen Jahren die ersten drei Teile gelesen hatte, wollte ich mich nun gerne dem viertel Teil widmen, da ich Band eins bis drei als sehr gut in Erinnerung hatte.
Leider war ich im Vergleich dazu etwas enttäuscht von Band vier. Von den Handlungssträngen ist es nicht so aufregend wie in den ersten Teilen und die Story wirkt im Vergleich doch etwas flach.
Mich konnte der vierte Teil leider nicht begeistern.

Rezension Jeff Cohen - Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen

Jeff Cohen - Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen

Rezension


Jeff Cohen
Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen
Kriminalroman
384 Seiten
9,99€

Zum Inhalt

Samuel Hoenig ist ein ungewöhnlicher Mann, und er hat einen ungewöhnlichen Job: Er beantwortet Fragen jeglicher Art. Seine spezielle Persönlichkeit hilft ihm dabei, nahezu jede Antwort zu finden. Doch die Frage eines neuen Kunden entpuppt sich als besonders knifflig: »Wo ist der Kopf von Mrs. Masters-Powell?« Samuels Ehrgeiz ist geweckt. Gemeinsam mit seiner neuen Assistentin Ms. Washburn macht er sich auf die Suche. Als dann auch noch ein Mord geschieht, befindet sich Samuel plötzlich inmitten einer verzwickten Verschwörung …

Zum Autor (Quelle Randomhouse)

Jeff Cohen, aufgewachsen in New Jersey, ist ein schriftstellerischer Tausendsassa. Als Reporter schrieb er u.a. für die New York Times, Entertainment Weekly und USA Today, er arbeitete als Lehrer, Redakteur und Drehbuchautor und veröffentlichte zwei Sachbücher über das Asperger Syndrom. In seinen Kriminalromanen, die sich in den USA bereits über 100.000-mal verkauften, bringt Jeff Cohen seine Leser gern zum Lachen, während er ihnen reihenweise Verdächtige präsentiert und sie auf falsche Fährten lockt.

Zum Stil

Das Buch ist fesselnd geschrieben, der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen. Der Stil des Autors lässt den Leser tief in die Geschichte eindringen, so dass er sich in die verschiedenen Charaktere hineinversetzen kann.
Schreibstil und Wortwahl fesseln den Leser auf eindrucksvolle Weise, ohne sich an Klischees oder unnützen Ausschmückungen zu bedienen.

Meine Meinung 

Das Buch ist von der Geschichte her etwas völlig anderes. Dass jemand auf jede erdenklich Frage eine Antwort weiss bzw findet, wäre das mal wirklich etwas sehr nützliches. Auch wenn natürlich manchmal die "Antwortbeschaffungsmassnahmen" sehr fragwürdig erscheinen mögen.
Jeff Cohen versteht es in seinem Buch unauffällig eine Vielzahl an Charakteren einfliessen zu lassen, die den Leser nicht nur auf eine falsche Spur bringen. Ich habe lange gebraucht, um das festzustellen. 
Das Buch macht viel Spaß und ich hoffe, es folgen noch weitere Bände.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Rezension Jeremy Massey - Die letzten vier Tage des Paddy Buckley

Jeremy Massey - Die letzten vier Tage des Paddy Buckley

Rezension


Jeremy Massey
Die letzten vier Tage des Paddy Buckley
272 Seiten
14,99€

Zum Inhalt

Paddy Buckley ist mit Leib und Seele Bestatter. Als eine attraktive Witwe seine Zuwendung braucht, gibt er sie ihr – doch sie stirbt auf dem Höhepunkt seines körperlichen Trostes. Geschockt von diesem Erlebnis, überfährt er auf dem Heimweg einen Fußgänger. Der Tote ist der Bruder des gefährlichsten Gangsters von ganz Irland, Vincent Cullen. Jetzt hat er eine tote Witwe und einen toten Gangster am Hals, für die er obendrein auch noch die Beerdigung auszurichten hat! Er muss also höllisch aufpassen, sich nicht zu verraten. Denn Cullen hat geschworen, den Tod seines Bruders zu rächen. Eine rasante Verfolgungsjagd durch Dublin beginnt. Zum Glück ist Paddy einfallsreich und kann sich auf seine Freunde verlassen … Ein höchst amüsantes Betrugsmanöver und ein ausgebufftes Verwechslungsspiel um einen Leichnam vollenden diesen köstlichen, makabren und warmherzigen Roman.

Zum Autor (Quelle Randomhouse)

Jeremy Massey ist gebürtiger Ire und Drehbuchautor. Er stammt aus einer Familie, die seit drei Generationen ein Bestattungsunternehmen in Dublin betreibt, bei dem er auch viele Jahre gearbeitet hat. Er lebte in London und Los Angeles, bevor er mit Frau und drei Kindern nach Australien zog. Zur Zeit schreibt er an seinem zweiten Roman.

Zur Leseprobe


Zum Cover

Das Cover an sich ist schon eine passende Einstimmung. Es erinnert stark an einen Sarg. Die dunklen Farben passen zur Stimmung. Das Cover ist gleichzeitig minimalistisch und absolut passend gewählt.

Meine Meinung

Das Buch ist sehr schnell und flüssig gelesen. Mit diesem Roman ist Jeremy Massey ein großartiges Erstlingswerk gelungen. Er versteht es, dem Leser mit einer guten Portion englischem Humor die Geschichte nahe zu bringen. 
Das Buch ist lustig, mit Selbstironie und Sarkasmus geschrieben. Die Story ist einmalig und fesselnd, mit Ernsthaftigkeit und Witz zu gleich.
Eine klare Empfehlung für Fans des britischen Lifestyles und englischem Humor.

Rezension Sophie Andresky - Vögelfrei

Sophie Andresky - Vögelfrei

Rezension


Sophie Andresky
Vögelfrei
256 Seiten
8,99€

Zum Inhalt

»Ein Jahr lang hatte ich einen Freifahrtschein. Mein Mann hat ihn selbst unterschrieben: Zwölf Monate lang darf ich ficken, vögeln, lecken und lutschen und ganz allgemein tun und lassen, was ich will, mit wem ich will, wie oft ich will, wann ich will. Und ich hatte nicht nur die Erlaubnis. Ich hatte das Recht dazu.«

Zur Autorin (Quelle Randomhouse)

Sophie Andresky, geboren 1973, lebt als freie Autorin in Berlin. Mit dem Bestseller Vögelfrei und den folgenden Romanen wurde sie zur erfolgreichsten Erotik-Autorin Deutschlands. Ihre Artikel erschienen in zahlreichen Magazinen, derzeit schreibt sie für den Playboy sowie joyclub.de

www.sophie-andresky.de

Zur Leseprobe


Zum Cover

Das Cover erinnert sehr an die anderen Bücher der Autorin und passen absolut zu ihrem Stil. Natürlich wird der Leser entsprechend auf das Thema des Buches eingestimmt.
Etwas frivol aber nicht zu offen und obszön. Perfekt gewählt.

Meine Meinung

Das Buch passt perfekt zu den anderen Büchern der Autorin. Es ist sehr kurzweilig, frech und offen geschrieben. Der Schreibstil ist sehr locker und Sophie Andresky nimmt kein Blatt vor den Mund. Warum sollte sie auch? Inhaltlich bekommt der Leser genau das, was der Klappentext vermuten lässt. Eine Frau bekommt einen Freifahrtschein. Und sie nutzt es aus. Ohne auf ihre einzelnen Erfahrungen einzugehen, kann man sagen, wer solche Literatur mag, der ist mit diesem Buch für einen entspannten Lesenachmittag gut beraten.

Freitag, 21. Oktober 2016

Rezension Jules Moulin - Ally Hughes hat manchmal Sex

Jules Moulin - Ally Hughes hat manchmal Sex

Rezension


Jules Moulin
Ally Hughes hat manchmal Sex
304 Seiten
15,00€

Zum Inhalt

Das Leben ist nicht leicht für Single-Mutter Ally Hughes. Als Dozentin an der Uni bemüht sie sich, den hohen Ansprüchen ihres Chefs zu genügen, zu Hause denen ihrer Mutter. Für eine Beziehung hat sie einfach keine Zeit. Nicht mal für eine Affäre. Doch dann ist da plötzlich Jack, einer ihrer Studenten. Jung, viel zu jung, aber auch hartnäckig. Jack versucht mit allen Mitteln, Allys Herz für sich zu öffnen. Vergeblich. Zehn Jahre später ist Ally noch immer Single. Jack taucht wieder auf, diesmal allerdings als Begleiter ihrer mittlerweile erwachsenen Tochter …

Zur Autorin (Quelle Piper Verlag)

Jules Moulin studierte Journalismus an der Columbia University und ist Autorin zahlreicher TV-Serien, Pilot- und Kinofilme. Heute ist sie Vollzeit-Mum und lebt in Pasadena, Kalifornien, oder in New York City.


Zum Cover

Das Cover ist farbenfroh und ansprechend. Dennoch kann ich auch nach dem Lesen keinen Zusammenhang zwischen Cover und Inhalt erkennen. 

Meine Meinung 

Das Buch ist überaus witzig und intelligent geschrieben. Die Story spricht wohl jeder eloquenten Single-Mutter aus dem Herzen. Wie soll man das alles bewerkstelligen? Bin ich noch Mensch bzw Frau oder nur noch Mutter?
Und dann kam er.....da schmachtet ja jede Frau. Aber was macht Frau, wenn der Mann dann auf einmal der Freund der eigenen Tochter ist? Wie damit umgehen? Peinliche Situationen tauchen da vor dem inneren Auge auf. Wenn man sich das mal vorstellt, was da alles zur Sprache kommen könnte....peinlich peinlich.
Es ist kein klischeehaftes Buch. Nicht dass jemand denkt, absolut vorhersehbar und nichts Neues. Natürlich kommt einem die Thematik aus einigen Komödien bekannt vor, aber als Buch mit dem entsprechenden Kopfkino ist es wirlich phantastisch. Man lacht Tränen beim Lesen. Absolute Empfehlung.


Rezension Angela Marsons - Evil Games

Angela Marsons - Evil Games

Rezension


Angela Marsons
Evil Games
480 Seiten
14,99€

Zum Inhalt

Als DI Kim Stone zu einem Leichenfund gerufen wird, ist für sie schnell klar: Hier handelt es sich um einen Racheakt, denn Allan Harris saß jahrelang wegen einer brutalen Vergewaltigung im Gefängnis. Tatsächlich bekennt sich das damalige Opfer Ruth bald zu der Tat, die es nicht ertragen konnte, Harris wieder auf freiem Fuß zu wissen. Doch Stone hat so ihre Zweifel an Ruths Geständnis und sucht deshalb deren Psychotherapeutin Dr. Alexandra Thorne auf. Und die scheint Ruth manipuliert zu haben, nur kann Stone es ihr nicht beweisen. Ein grausames psychologisches Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem es nur einen Gewinner geben kann …

Zur Autorin (Quelle Piper Verlag)

Angela Marsons ist im Black Country, einer von Bergbau und Industrie geprägten Region Englands, geboren und aufgewachsen. Mit ihrer Partnerin lebt sie auch heute noch dort. Sie arbeitete lange Jahre in der Sicherheitsbranche, schreibt seit ihrer Jugend und veröffentliche mehrere erfolgreiche Kurzgeschichten. Mit »Silent Scream« legte Angela Marsons ihr beeindruckendes Krimidebüt vor, "Evil Games" ist der zweite Band dieser Krimireihe.

Zur Reihe 

Silent Scream

Evil Games


Zum Cover

Das Cover ist düster, es ist kaum etwas zu erkennen. Es erinnert erstmal sehr an einen Psychothriller. Neben Bäumen und Bahnschienen, kann man eine Gestalt erahnen. Aber auch wirklich nur erahnen. Außerdem glaubt man, es sei in der Abenddämmerung aufgenommen worden. 
Nach dem Lesen des Buches muss ich sagen, das Cover hätte nicht besser gewählt werden können. Es ist überaus passend und stimmt den Leser gleich auf das ein, was ihn erwartet. Nichts für schwache Nerven.

Meine Meinung

Auch wenn es sich hier um Band zwei der Reihe handelt, ist es kein Nachteil, dass ich den ersten Band nicht gelesen habe. Natürlich kannte ich die Ermittlerin noch nicht und eventuell sind mir die ein oder anderen Spitzen oder Feinheiten entgangen, dennoch kam ich sehr gut rein und kam damit auch gut klar. 
Das Buch ist trotz der höheren Seitenzahl leicht und gut zu lesen. Ich muss aber auch sagen, dass ich generell sehr gerne Krimis und Thriller lese. Daher bin ich schnell für solche Thematiken zu begeistern.
Das Thema an sich ist ebenfalls sehr spannend. Es ist ja nicht selten, dass sich Leute über zu milde Strafen ecetera aufregen. Wen wundert es, dass es da auch mal einen Krimi zum Thema Selbstjustiz gibt. Ich bin sicher, der ein oder andere hat sich schon mal gefragt, warum man nach bestimmten Straftaten relativ zeitig aus dem Gefängnis frei kommt.
Dennoch ist Selbstjustiz keine Lösung. Man ist dann ja selbst nichts besser.
Aber geht es hier wirklich um Selbstjustiz? Ist das das Motiv? Oder geht es in Wahrheit doch um was anderes? Es bleibt sehr, sehr lange spannend. Und meinen Verdacht musste ich häufig revidieren. Und leider, leider lag ich dann auch am Ende daneben. Passiert mir selten.
Es ist eine klare Leseempfehlung für jeden Krimifan.

Rezension Mareike Marlow - Blaubeermorde

Mareike Marlow - Blaubeermorde

Rezension


Mareike Marlow
Blaubeermorde
272 Seiten
9,99€

Zum Inhalt

Tessa, 32, träumt vom Leben auf dem Land, mit Rüschchen-Schick und Obstkuchen. Jana, 63, lebt auf dem Land, mit Gummistiefeln und Misthaufen. Eigentlich haben die beiden nichts gemeinsam. Bis auf die Tatsache, dass sie Halbschwestern sind – und das Haus am See, das sie zusammen geerbt haben. Ach ja, und natürlich die Leiche in ebenjenem See ... Mit norddeutscher Gelassenheit und Berliner Elan machen die ungleichen Schwestern sich an die Lösung ihres ersten Mordfalls.

Zur Autorin (Quelle Droemer Knaur)

Ihre ersten Geschichten erfand Mareike Marlow im Urstromtal der Isar, wenn sie dort mit ihrem Hund auf Entdeckungstour war. Als junge Frau in Berlin gestrandet, genoss sie zwar die Annehmlichkeiten der Großstadt, die niemals schläft, doch tief im Herzen wuchs die Sehnsucht nach Landluft. Und so zog sie mit ihrem Mann von der Hauptstadt in ein wunderbares niedersächsisches Örtchen. Dort widmet sie sich ihrem Garten, stromert mit ihren Kindern durch die Natur und findet dadurch immer wieder neue Ideen für ihre Bücher.

Bisher erschienene Bücher

Blutroter Flieder

Blaubeermorde

Zum Cover

Das Cover ist höchst ansprechend und nimmt das Thema "Blaubeeren" aus dem Titel auf. Trotz des appetitlichen Covers, ist der Grundtenor recht dunkel und düster, was dann wieder zum Mord passt.
Grundsätzlich ist das Cover ansprechend, passend zum Titel, ohne das geringste zu verraten.

Zum Einband

Interessant ist, dass das Buch keinen normalen Taschenbucheinband besitzt, sondern -ich nenne es mal- einen geriffelten Einband hat. Das macht es interessant, das Buch in den Händen zu halten. Ein Buch mit einem solchen Einband besitze ich noch nicht. Es ist mal was Neues.

Meine Meinung

Generell bin ich erstmal skeptisch, wenn es sich um einen deutschen Krimi handelt. Ich bin eher der Fan der amerikanischen oder britischen Autoren. Dieses Buch war aber eine wahre Überraschung. Die einzelnen Kapitel sind schön aufgemacht, besonders nett waren die enthaltenen Rezepte. Leider bin ich nicht sonderlich begabt, wenn es um das Backen geht, daher kann ich leider kein Beweisfoto liefern. 
Thematisch war für mich interessant, dass sich die Schwestern eigentlich nicht nahe stehen und nun zusammen "arbeiten" müssen. Ok, sie sind Halbgeschwister, was der große Altersunterschied auch nahelegt, aber es ist schon interessant, diesen Wandel mitzuverfolgen. Selbst wenn sie nicht miteinander verwandt wären, alleine der Altersunterschied hat schon was von einem Lehrer-Schüler-Verhältnis.
Die Schwestern sind treffend und typisch norddeutsch dargestellt worden. Da ich selber in Norddeutschland lebe, habe ich vieles wiedererkannt. Ist schon faszinierend, wie man so gewisse Klischees findet und erkennt. Ist das immer ein Vorurteil? Ich weiss es nicht.
Der Kriminalfall an sich war gut beschrieben und man kam lange nicht auf den Täter. Gegen Ende konnte man dann einen Verdacht hegen, der sich auch bestätigte. Dies schmällerte aber nicht die Lesefreude, so dass man das Buch locker weg lesen konnte.
Als Fazit ist zu sagen, dass es ein nettes Buch für einen gemütlichen Sonntagnachmittag ist.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Rezension Irvine Welsh - Ein ordentlicher Ritt

Irvine Welsh - Ein ordentlicher Ritt

Rezension


Irvine Welsh
Ein ordentlicher Ritt
Heyne Hardcore
448 Seiten
16,99€
Hier kaufen

Zum Inhalt 

Juice Terry Lawson ist der unangenehmste Taxifahrer von ganz Edinburgh. Seine männlichen Fahrgäste textet er gnadenlos zu, die Frauen versucht er flachzulegen. Es kann sich eigentlich nur um ein Versehen handeln, dass ausgerechnet der amerikanische Fernsehstar Ronald Checker ihn als seinen Stammfahrer engagiert. Als dann ein Hurrikan die Ostküste Schottlands heimsucht und die Stadt im Chaos versinkt, verschwindet Terrys gute Freundin Jinty. Zuletzt wurde sie im berüchtigten Pub Ohne Namen gesehen. Ronald Checker wird wohl oder übel einen Umweg in Kauf nehmen müssen …

Zum Autor (Quelle Randomhouse)

Irvine Welsh, geboren 1958 in Leith bei Edinburgh, schreibt Romane und Kurzgeschichten und gilt als einer der wichtigsten Autoren der Underground-Literatur. Sein Debütroman Trainspotting und die gleichnamige Verfilmung mit Ewan McGregor machten ihn international bekannt. Welsh lebt in Chicago.

www.irvinewelsh.net

Zum Cover

Das Cover ist zunächst einmal sehr ansprechend. Von Klappentext ist ja schon bekannt, dass es sich um eine Taxifahrt bzw einen Taxifahrer handelt. Daher erscheint das Bild als sehr passend. Auch der Titel lässt in diesem Kontext vermuten, dass die Fahrt ein Hin und Her wird. Daher erscheint das Cover als passend gewählt, dennoch verrät es nichts Näheres über den Inhalt, als dem Leser im Vorfeld eh schon bekannt ist. Gerade das finde ich hier sehr gelungen, denn der Inhalt ist sehr überraschend.

Zum Schreibstil

Irvine Welsh versteht es meisterlich, den Leser durch eine aufregende Reise zu führen. Der Schreibstil ist sehr angenehm mit einem großen Touch britischem Humor. Vor allem der oftmals auftauchende schwarze Humor gefällt mir sehr gut. Irvine Welsh versteht es meisterlich den Leser zu fesseln und dabei typisch bissig zu sein. 

Meine Meinung

Das Buch war sehr angenehm zu lesen und hat mich sehr schnell überzeugt. Lediglich die ersten vierzig, fünfzig Seiten musste ich erst überwinden, um dann in das Buch und die Schreibweise des Autoren zu finden. Danach war es wirklich phantastisch. Lässt man sich erstmal hineinfallen und führen, erlebt man eine spannende Reise mit vielen Plottwists, die man so nicht erwartet. Von dem britischen, schwarzen Humor kann man noch eine Menge lernen.

Dienstag, 18. Oktober 2016

Rezension Simon Beckett - Totenfang

Simon Beckett - Totenfang

Rezension


Simon Becket
Totenfang
Thriller
560 Seiten
22,95€

Zum Inhalt

Hunter is back!
Sein fünfter Fall führt Dr. David Hunter in die Backwaters, ein unwirtliches Mündungsgebiet in Essex, wo die Grenzen zwischen Land und Wasser verschwimmen. Aber die wahren Gefahren lauern nicht in der Tiefe, sondern dort, wo er sie am wenigsten erwartet.
Seit über einem Monat ist der 31-jährige Leo Villiers spurlos verschwunden. Als an einer Flussmündung zwischen Seetang und Schlamm eine stark verweste Männerleiche gefunden wird, geht die Polizei davon aus, Leo gefunden zu haben. Der Spross der einflussreichsten Familie der Gegend soll eine Affäre mit einer verheirateten Frau gehabt haben, die ebenfalls als vermisst gilt: Leo steht im Verdacht, Emma Darby und schließlich sich selbst umgebracht zu haben. Doch David Hunter kommen Zweifel an der Identität des Toten. Denn tags darauf treibt ein einzelner Fuß im Wasser, und der gehört definitiv zu einer anderen Leiche. 
Für die Zeit seines Aufenthalts kommt David Hunter in einem abgeschiedenen Bootshaus unter. Es gehört Andrew Trask, dessen Familie ihm mit unverholener Feindseligkeit begegnet. Aber sie scheinen nicht die einzigen im Ort zu sein, die etwas zu verbergen haben. Und noch ehe der forensische Anthropologe das Rätsel um den unbekannten Toten lösen kann, fordert die erbarmungslose Wasserlandschaft erneut ihren Tribut…
Mit der lang erwarteten Fortsetzung seiner David-Hunter-Serie legt Bestseller-Autor Simon Beckett erneut einen Thriller der Meisterklasse vor. Das Buch erscheint als Weltpremiere zuerst in deutscher Sprache.


Zum Autor (Quelle Rowohlt Verlag)

Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren. Bevor er sich der Schriftstellerei widmete, arbeitete er unter anderem als freier Journalist und schrieb für britische Zeitschriften und Magazine. Ein Besuch der «Body Farm» in Tennessee war die Inspiration für seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter, die rund um den Globus gelesen wird: «Die Chemie des Todes», «Kalte Asche», «Leichenblässe» und «Verwesung» waren allesamt Nr.-1-Bestseller. Sein psychologischer Thriller «Der Hof» führte ebenfalls die Bestsellerliste an.

Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.

Meine Meinung

Ich habe sehr, sehr lange auf einen neuen David Hunter Thriller gewartet. Meine Buchhändlerin kann da wohl ein Lied von singen. Und nun ist er da. Und ich muss sagen, ich bin absolut nicht enttäuscht. Wer David Hunter kennt, der hat Erwartungen. Man will gefesselt werden. Die menschliche Natur und deren Untiefen sollen einen Erschaudern. Fast schon will man angeeckelt  und zeitgleich gefesselt sein. Dieses Phänomen das Buch nicht weglegen zu wollen, egal wie spät es ist. Das möchte man. Das erwartet man geradezu. Und das bekommt man. Nichts anderes. Darüber sollte man sich im Klaren sein, ebenso darüber, dass man die Reihenfolge der Bücher einhalten sollte. Zumindest ist das meine Meinung. Ich bin sehr begeistert von dem forensischen Wissen, das Simon Beckett haben muss, um es seinem Protagonisten zukommen zu lassen. Fabelhaft recherchiert.
An dieser Stelle soll niemand gespoilert werden, aber ich kann das Buch alleine schon wegen seines Plottwists empfehlen. Für Fans von James Carol, Chris Carter, M J Arlidge oder Ethon Cross absolut geeignet und zu empfehlen.

Rezension Audrey Carlan - Calendar Girl berührt

Audrey Carlan - Calendar Girl berührt

Rezension


Audrey Carlan
Calendar Girl berührt
Roman 
416 Seiten
12,99€

Zum Inhalt

Jeder Monat bringt Mia Saunders ihrem Ziel näher, eine Million Dollar für die Rettung ihres Vaters aufzutreiben. Im April ist sie die Begleiterin eines Baseball-Stars, der mehr von ihr will, als im Vertrag steht. Der Bad Boy ist hartnäckig - und höllisch sexy. Im Mai schmelzen Mias gute Vorsätze unter der Sonne Hawaiis dahin - mit dem Samoaner Tai Niko verbindet sie mehr als die gemeinsame Lust. Der Juni bringt einen spannenden Job in Washington D.C., aber auch Gefahr ...

Zur Autorin (Quelle Ullstein Verlag)

Audrey Carlan schreibt mit Leidenschaft heiße Unterhaltung. Ihre Romane veröffentlichte sie zunächst als Selfpublisherin und begeisterte damit eine immer größere Fangemeinde, bis Waterhouse Press sie unter Vertrag nahm. Ihre Serie »Calendar Girl« stürmte die Bestsellerlisten von USA Today und der New York Times und wird als das neue »Shades of Grey« gehandelt. Audrey Carlan lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Kalifornien. 

Zur Reihe 

Calendar Girl verführt

Calendar Girl berührt 

Calendar Girl begehrt

Calendar Girl ersehnt

Meine Meinung

Ich persönlich mag solche Bücher ja. Aber ich denke auch, dass das Geschmackssache ist. Den zweiten Teil finde ich sogar noch besser und inhaktlich stärker als Teil eins. Sicherlich liegt das auch gerade an den Kunden, die Mia in diesen Monaten hat. Sie sind sehr stark, werden einem sehr intensiv geschildert. Und ich meine das nicht sexuell. Alleine der letzte Monat hat es in sich. Es spricht ein Thema an, das nicht totgeschwiegen werden darf. Ich freue mich sehr auf die nächsten Monate und hoffe inständig, dass Wes zu Verstand kommt.