Sonntag, 30. April 2017

Rezension Fiona Cummins - Der Knochensammler Die Ernte

Fiona Cummins - Der Knochensammler Die Ernte

Rezension


Fiona Cummins
Der Knochensammler
Die Ernte
Thriller
480 Seiten
14,99€

Zum Inhalt

Er sammelt aus Leidenschaft. Knochen. Menschliche Knochen.
Doch das Herzstück fehlt ihm noch in seiner Sammlung.
Die Knochen von Jakey. Einem sechsjährigen Jungen, der am Münchmeyer-Syndrom leidet, einer seltenen Knochenkrankheit, die Jakeys Körper langsam verknöchern lässt ...

Den Knochensammler vergisst so schnell niemand mehr: Wie ein Schatten gleitet er durch Londons Straßen und verfolgt einen teuflischen Plan. Fiona Cummins‘ »Der Knochensammler – Die Ernte« ist ein schauderhaft genialer Thriller mit Bestseller-Format – so nervenzerfetzend wie Mo Hayders »Der Vogelmann«, so abgründig und faszinierend wie »Die Chemie des Todes«.

Zur Autorin (Quelle Fischer Verlage)

Fiona Cummins ist Journalistin und schreibt für große britische Tageszeitungen und Magazine, wenn sie nicht gerade an einem Roman arbeitet. Ihre »Knochensammler«-Thriller sorgten noch vor Erscheinen international für großes Aufsehen und wird fürs Fernsehen verfilmt. Fiona Cummins lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Essex.

Meine Meinung

Nicht nur das Cover ist äußerst ansprechend, auch Fiona Cummins Schreibstil fesselt von der ersten Seite an. Sie versteht es wie kaum eine andere Thrillerautorin, den Leser zu fesseln und zeitglich durch die Perfide Story zu entsetzen.
Selten hat man das Leseerlebnis so zwiegespalten durchlebt. Ekel und Faszination zugleich, das Bedürfnis das Buch die ganze Nacht zu lesen, während man es doch in die Ecke werfen möchte, um sich bei angeschaltetem Nachtlicht unter der Decke zu verkriechen.
Der Knochensammler ist so erschreckend und perfekt zugleich dargestellt, dass man sich tief in die Geschichte hinein versetzt, ob man will oder nicht.
Man fiebert mit, fürchtet um Jakey, um seine Angehörigen, begleitet den Knochensammler, es ist einfach nur fesselnd und alles andere blendet man beim Lesen aus.

Rezension Lucas Grimm - Nach dem Schmerz

Lucas Grimm - Nach dem Schmerz

Rezension


Lucas Grimm
Nach dem Schmerz 
Thriller
320 Seiten
16,99€

Zum Inhalt

Hannah Golds Sehnsucht nach Schmerz ...
Die gefeierte Cellistin Hannah Gold berührt die Menschen mit ihrer Musik, doch an sie selbst kommt nichts und niemand heran: Seit sie vor 25 Jahren gefoltert wurde, kann Hannah keinen Schmerz mehr empfinden. Die damals Siebenjährige wurde vor den Augen ihres Vaters, einem Staatssekretär im Wirtschaftsministerium der DDR gequält, um geheime Informationen aus ihm herauszupressen. Er schwieg - aber schwieg er mit Absicht, um den Preis ihres Lebens? Hannah hat ihren Vater nie wieder gesehen, bis er eines Abends plötzlich in einem ihrer Konzerte sitzt. Von da an wird sie in einen Strudel aus alten und neuen Machenschaften hineingezogen. Wird verfolgt, angegriffen, gejagt. Es gibt keinen sicheren Ort mehr für sie, und sie begreift, dass es nur einen Ausweg geben kann: Sie muss hinter das Geheimnis ihres Vaters kommen.

Zum Autor (Quelle Piper Verlag)

Lucas Grimm ist das Pseudonym eines erfolgreichen Drehbuchautors, der sein Leben jahrelang als Musiker, Schauspieler, Filmemacher und Entrepreneur gefristet hat. Nach einem Schicksalsschlag ist er mehrere Monate durch Amerika, Indien, Tansania und Israel gereist und hat begonnen zu schreiben. 2017 erschien sein erster Roman "Nach dem Schmerz".


Meine Meinung

Das Cover ist sehr ansprechend, es erscheint düster und hell zugleich. Das "verlaufende" Schwarz passt zur Geschichte und stellt eine passende Verbindung zwischen Cover und Inhalt her.
Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Es ist dennoch ratsam, dieses Buch nicht "nebenbei" zu lesen, da die Geschichte rasch sehr komplex wird. 
Inhaltlich, so lässt es der Klappentext vermuten, ist es eine sehr spannende Geschichte. Leider hat mich persönlich der geschichtliche Hintergrund nicht ganz überzeugt. Ein anderes Setting hätte mir mehr zugesagt. Die Story samt Hintergrund erscheint aber sehr gut recherchiert, und es isst lediglich meine persönliche Meinung bezüglich des geschichtlichen Backrounds. 
Die Geschichte um Folter und bittere, schwarze Familiengeheimnisse sind überzeugend und fesselnd und daher zu empfehlen.

Mittwoch, 15. März 2017

Rezension Mark Billingham - Die Lügen der Anderen

Mark Billingham - Die Lügen der Anderen

Rezension



Mark Billingham
Die Lügen der Anderen
Thriller
416 Seiten
9,99€

Zum Inhalt

In einem Hotel in Florida treffen zufällig drei Pärchen aus England aufeinander. Sie freunden sich an; es scheint der perfekte Urlaub zu sein. Doch in der letzten Nacht vor der gemeinsamen Abreise verschwindet ein Mädchen aus dem Hotel, das später tot aufgefunden wird. Zurück in England laden sich die drei Paare reihum nach Hause ein. So kommt es zu drei Begegnungen, die zunehmend geprägt sind von Merkwürdigkeiten, Misstrauen und dem beklemmenden Verdacht, dass hinter der Fassade des jeweils anderen nichts ist, wie es scheint. Je mehr sich die neuen Freunde voneinander erzählen, desto unheimlicher werden sie sich.

Zum Autor (Quelle Randomhouse)

Mark Billingham, geboren in Birmingham, ist als Autor von Drehbüchern und TV-Serien äußerst erfolgreich und wurde bereits mit dem "Royal Television Award" ausgezeichnet. Die Krimi-Serie um den eigenwilligen Detective Inspector Tom Thorne ist international ein großer Erfolg. Neben dem BCA-Award, dem Theakston's Award für den besten Krimi des Jahres und Nominierungen für den Gold Dagger wurde die Serie um Tom Thorne mit dem Sherlock Award für die beste Detektivfigur im britischen Kriminalroman ausgezeichnet. Sie wird außerdem derzeit von der BBC für das englische Fernsehen verfilmt. Mark Billingham lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in London.

Meine Meinung

Erinnert erstmal an einen altbekannten Krimi von Agatha Christie, aber es entwickelt sich hier rasant zu einem angenehmen Thriller über das Misstrauen und den aufkeimenden Verdacht unter Fremden.
Mark Billingham hat einen angenehmen und dennoch ansprechend spannenden Schreibstil, in den man sich schnell einfindet. Die Charaktere sind gut dargestellt und auf verschiedene Weise kann man sich in sie hineinversetzen oder ihnen misstrauisch gegenüber stehen. Man verfolgt das Geschehen bis zum (grausamen) Ende.

Rezension Eva Fürst - Der Mädchenflüsterer

Eva Fürst - Der Mädchenflüsterer

Rezension




Eva Fürst
Der Mädchenflüsterer
Psychothriller
416 Seiten
9,99€

Zum Inhalt

Ein kalter Novembermorgen. Eine Mutter öffnet einen rosafarbenen Brief, der vor ihrer Haustür liegt. Darin entdeckt sie die Handschrift ihrer seit Jahren vermissten Tochter – und einen verzweifelten Hilferuf ... Gleichzeitig untersucht Rechtsmedizinerin Maja Heuberger eine grausam zugerichtete Leiche. Die Obduktion ergibt, dass es sich um das Skelett jenes vermissten Mädchens handelt, allerdings ist es seit sechs Jahren tot. Niemand anderes als ihr Mörder kann den grausamen Hilferuf an ihre Mutter gesandt haben. Doch der Brief bleibt nicht der einzige, und als auch Maja Heuberger einen erhält, ist klar, dass sie den Mörder höchstpersönlich fassen muss.

Zur Autorin (Quelle Randomhouse)

Eva Fürst ist im Erzgebirge aufgewachsen und auch heute noch ihrer Heimat treu. Sie lebt und arbeitet in Sachsen als Redakteurin, Autorin, Lektorin und Leiterin von Schreibwerkstätten. Die passionierte Literaturliebhaberin verehrt Erich Kästner, Roald Dahl, Gert Prokop, John Ronald Reuel Tolkien, Mario Vargas Llosa, Waltraud Lewin und Einar Turkowski. Zurzeit schreibt sie an ihrem nächsten Psychothriller.

Meine Meinung

Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm und man konnte sich sehr gut in die spannende Geschichte hineinversetzen. Die Story ist so spannend wie auch grausam. Man kann kaum erahnen, wie sich die Mutter fühlen mag. Man fiebert mit Maja Heuberger und folgt ihr auf eine spannende Jagd. Die Personen sind tief und eindrucksvoll dargestellt, so dass man sich mit ihnen identifizieren kann. Es fehlt dem Buch kaum etwas und auch die Länge ist sehr angenehm. Alles in allem ein angenehmer Psychothriller.

Rezension Jenny Milewski - Angstmädchen

Jenny Milewski - Angstmädchen

Rezension



Jenny Milewski
Angstmädchen
Thriller
Heyne Verlag
336 Seiten
13,99€
Hier kaufen

Zum Inhalt

Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …

Zur Autorin (Quelle Randomhouse)

Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö.

Meine Meinung

Ich konnte mich leider kaum auf das Buch einlassen. Die Story war für mich einfach zu strange. Es hat mich dann doch sehr an den Film "The Grudge" erinnert. Ich war nicht auf soviel japanischen Einfluss gefasst. Für mich hatte das Buch wenig mit einem Thiller gemein, eher mit einem leichten Horrorbuch.

Montag, 20. Februar 2017

Rezension Philip Kerr - Operation Zagreb

Philip Kerr - Operation Zagreb

Rezension


Philip Kerr
Operation Zagreb
Roman
512 Seiten
22,95€

Zum Inhalt

Die Jagd nach einem Balkan-Kriegsverbrecher und eine geheimnisvolle Diva. Band 10 der Reihe um Bernie Gunther.
Sommer 1942: Bernie Gunther arbeitet wieder im Polizeipräsidium am Alex in Berlin. Im Windschatten des Krieges scheinen sich die Verbrecher sicher zu fühlen, und Bernie hat besonders viel zu tun. Ein Befehl von Nazi-Propagandaminister Goebbels zwingt ihn dazu, alles stehen und liegen zu lassen, um in geheimer Mission nach Zagreb zu reisen. Er soll den Vater von Goebbels' Lieblingsschauspielerin Dalia Dresner finden - einen Priester, der sich den rechtsextremen Ustascha angeschlossen hat. Doch dann verschwindet Dalia selbst aus Goebbels' Dunstkreis, und Bernie muss sie unbedingt wiederfinden. Denn der Propagandaminister erträgt es nicht, wenn etwas nicht nach seinem Willen läuft...

Meine Meinung

Es ist das erste Buch aus der Reihe, das ich gelesen habe und leider hat man das auch sehr deutlich gemerkt. Ich wusste scheinbar Dinge über den Ermittler nicht, welche in den vorherigen Bänden vorkam. Das hat mir das Lesen leider erschwert, aber dieses Buch kann da ja nichts für.
Der Schreibtstil ist anspruchsvoll und auf einem höheren Niveau, was auch das Thema an sich schon bedingt. Ein gewisses Vorwissen über die Thematik wäre auch von Vorteil. Es handelt sich also nicht um ein Buch, welches man nebenbei und ohne die volle Konzentration weglesen könnte. Es verlangt dem (gebildeten) Leser etwas mehr ab. 
Für mich war es ein gelungener Mix aus Kriminal- und historischen Roman, der auf einem anspruchsvollen Niveau stagniert.

Rezension Paul Cleave - Der siebte Tod

Paul Cleave - Der siebte Tod

Rezension



 Paul Cleave
Der siebte Tod
432 Seiten
8,95€

Zum Inhalt

Mein Name ist Joe. Ich bin ein netter Kerl. Aber manchmal bringe ich Frauen um.

Joe hat sein Leben scheinbar fest im Griff - tagsüber jobbt er als Putzmann bei der Polizei, abends geht er anderen Tätigkeiten nach. Er denkt daran, seine Fische zweimal täglich zu füttern und seine Mutter mindestens einmal pro Woche zu besuchen, obwohl er ihren Kaffee ab und zu mit Rattengift verfeinert. Er stört sich kaum an den Nachrichten über den Schlächter von Christchurch, der - so wird behauptet - sieben Frauen umgebracht hat. Joe weiß, dass der Schlächter nur sechs getötet hat. Er weiß es ganz einfach. Und Joe wird diesen Nachahmer finden; er wird ihn für die eine Tat bestrafen und ihm die anderen sechs Morde anhängen. Ein perfekter Plan, denn er weiß bereits, dass er die Polizei überlisten kann. Das Einzige, was noch getan werden muss, ist, sich um all die Frauen zu kümmern, die nicht aufhören, ihm im Weg zu stehen.

Zur Buchreihe von Paul Cleave (Quelle Randomhouse)

Meine Meinung

Lange hatte ich das Buch, besser gesagt die ganze Buchreihe, auf meinem SuB und jetzt ärgere ich mich sehr, dass ich es nicht schon viel früher gelesen habe. Sicher, man muss mit dem Buch klarkommen. Es ist bestimmt nicht jedermanns Sache, dass aus der Sicht des Killers erzählt wird. Das geschieht auch noch sehr ironisch, teils derbe sarkastisch. Dennoch fand ich es sehr gelungen. Man findet Joe schon fast sympathisch. Komisch, aber wahr.
Ich möchte über das Buch an sich gar nicht viel sagen, denn es ist einfach anders und einfach gut. Wer Thriller mag, muss es einfach lesen. 




Rezension Jeffery Deaver - Die Menschenleserin

Jeffery Deaver - Die Menschenleserin

Rezension



Jeffery Deaver
Die Menschenleserin
544 Seiten
9,95€

Zum Inhalt

Der erste Fall für Jeffery Deavers neue faszinierende Ermittlerin Kathryn Dance! Vor acht Jahren löschte der hochintelligente Psychopath Daniel Pell auf einen Streich eine ganze Familie aus – zumindest beinahe: Allein die neunjährige Tochter überlebte die Schreckensnacht. Doch nun ist Pell die Flucht aus der Haft gelungen. Und nur Kathryn Dance kann jetzt noch verhindern, dass der Mörder sein Versäumnis von damals wettmacht. Doch dafür muss die geniale Verhörspezialistin ganz tief in Daniel Pells Psyche eintauchen – ein Höllentrip, von dem es vielleicht keine Wiederkehr für sie gibt …

Zum Autor (Quelle Randomhouse)

Jeffery Deaver gilt als einer der weltweit besten Autoren intelligenter psychologischer Thriller. Wie kaum ein anderer beherrscht der von seinen Fans und den Kritikern gleichermaßen geliebte Jeffery Deaver den schier unerträglichen Nervenkitzel, verführt mit falschen Fährten, überrascht mit blitzschnellen Wendungen und streut dem Leser auf seine unnachahmliche Art Sand in die Augen. Seit dem ersten großen Erfolg als Schriftsteller hat er sich aus seinem Beruf als Rechtsanwalt zurückgezogen und lebt nun abwechselnd in Virginia und Kalifornien. Seine Bücher, die in 25 Sprachen übersetzt werden und in 150 Ländern erscheinen, haben ihm bereits zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingebracht. Die kongeniale Verfilmung seines Romans "Die Assistentin" unter dem Titel "Der Knochenjäger" (mit Denzel Washington und Angelina Jolie in den Hauptrollen) war weltweit ein sensationeller Kinoerfolg und hat dem faszinierenden Ermittler- und Liebespaar Lincoln Rhyme und Amelia Sachs eine riesige Fangemeinde erobert.

Meine Meinung

Es ist nicht mein erstes Buch von Jeffery Deaver, weshalb ich seinen Schreibstil schon kannte. Sehr angenehm, nicht zu hochgestochen, sehr einprägsam.
Die Geschichte ist gut konzipiert, auch wenn man relativ zügig mit dem Täter vertraut gemacht wird, nimmt das der Spannung nichts. Man kann Kathryn Dance als Ermittlerin gut folgen und geht mit ihr gemeinsam auf Spurensuche. Es handelt sich hier um Band 1 der Kathryn Dance Reihe und ich vermute, dass man im Laufe der Reihe, noch näher an die Protagonistin herangeführt wird. Durch solche Buchreihen, für die Deaver bekannt ist, verspürt man eine angenehme Verbindung zum Protagonisten. Das finde ich sehr angenehm. 
Kurz zurück zur Story. Sie hat eine roten Faden, an welchen sich Deaver kategorisch hält, was mir sehr zusagt. Die Geschichte verliert trotz der hohen Seitenzahl nicht an Spannung und ist absolut lesenswert.

Rezension Paul Finch - Schwarze Witwen

Paul Finch - Schwarze Witwen

Rezension


Paul Finch
Schwarze Witwen
Thriller
512 Seiten
9,99€

Zum Inhalt

Keiner entgeht ihrem Netz
Eine junge Frau steht am Straßenrand, ein Mann hält an und nimmt sie ein Stück mit. Kurz darauf wird der Fahrer tot und grausam verstümmelt im Wald gefunden – das erste von vielen Opfern. »Jill the Ripper«, wie die Killerin von der Presse bald getauft wird, versetzt ganz England in Angst und Schrecken. Die junge, ambitionierte Polizistin Lucy Clayburn schwört sich, diesen Morden ein Ende zu setzen. Verdeckt ermittelt sie in der Unterwelt Manchesters – und ahnt nicht, dass der Chef des brutalen Syndikats »The Crew« ihr dicht auf den Fersen ist …

Zum Autor (Quelle Piper Verlag)

Paul Finch hat als Polizist und Journalist gearbeitet, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er hat zahlreiche Drehbücher, Kurzgeschichten und Horrorromane veröffentlicht und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem British Fantasy Award und dem International Horror Guild Award. Er veröffentlichte bereits mehrere sehr erfolgreiche Thriller um den Ermittler Mark »Heck« Heckenburg. Seine neue Serie, in der Lucy Clayburn ermittelt, eroberte England im Sturm. Paul Finch lebt mit seiner Familie in Lancashire, England.

Meine Meinung

Bei dem Namen "Jill the Ripper" ist ja der Name ne klare Ansage und Programm. Es gibt zahlreiche Tote und eine wilde Jagd auf die Mörderin. Besonders toll im Zusammenspiel der Protagonisten ist, dass es zwei Frauen sind, die sich jagen. Polizistin versus Killerin. 
Die Geschichte liest sich sehr flüssig, der Schreibstil überzeugt durch eine angenehme Art und eine eingängige Sprache. 
Paul Finch versteht es, die Geschichte spannend zu gestalten, ohne zu übertreiben oder sich in unrealistischen Handlungssträngen zu verlieren.
Bis zum Ende war es wenig vorhersehbar, was geschieht. Sehr angenehm. Der Spannungsbogen baut sich konitnuierlich auf und endet in einem unfassbar gut gestalteten Plot.

Donnerstag, 2. Februar 2017

Rezension Sarah Pinborough - Sie weiß von dir

Sarah Pinborough - Sie weiß von dir

Rezension


Sarah Pinborough
Sie weiß von dir
448 Seiten
9,99€

Zum Inhalt

Dieses Ende dürfen Sie niemandem verraten.
Beinahe wäre Louise mit dem netten Mann aus dem Pub im Bett gelandet. Ein paar Tage später dann der Schock: David ist ihr neuer Chef. Und verheiratet. 
Kurz darauf lernt Louise auf der Straße durch Zufall eine Frau kennen. Seine Frau. Bald sind die beiden Freundinnen. Keine gute Idee.
Adele ist sehr schön und sie wirkt sehr verletzlich. Nach und nach verrät sie Luise Erschreckendes über ihre Ehe. Und Louise spürt: Sie hat sich in eine heikle Lage gebracht. Was sie nicht weiß: Die Begegnung mit Adele war kein Zufall. Adele hat einen Plan. Doch es ist keine Intrige aus Eifersucht. Es ist viel, viel schlimmer.

Zur Autorin (Quelle Rowohlt Verlag)

Sarah Pinborough, geboren 1972 in Buckinghamshire, hat sich in ihrer Heimat schon als Autorin von preisgekrönten Jugendromanen und von phantastischer Literatur einen Namen gemacht. «Sie weiß von dir», ihr erster Thriller, wurde sofort in fast zwanzig Länder verkauft.

Meine Meinung

Diesen Thriller habe ich in kürzester Zeit weggesuchtet......und ja das Ende ist.......unfassbar, nicht in Worte zu fassen, strange, einzigartig, anders.
Zur Story an sich. Die Geschichte ist so alltäglich und doch so faszinierend. Frau trifft Mann. Es funkt. Und dann.....das Erwachen, er ist ihr neuer Chef. Alles klar, abhaken, lachen, weitermachen. Aber was, wenn die Frau des Flirts, der fast als ONS geendet hätte, sich mit einem anfreundet? Mitmachen? Was sagen? Louise macht mit. Läuft auch alles soweit ganz gut, wenn Adele, ihre Freundin und Frau des Chefs, nicht schon längst über alles Bescheid wüsste. Was hier gespielt wird, ist einfach unfassbar.
Der Schreibstil war unfassbar abwechslungsreich, da jedes Kapitel von einem anderen der drei Protagonisten erzählt wird - wirklich nur drei - und zeitweise auch in die Vergangenheit gewechselt wird. Das Ende war dann mal was ganz anderes....aber das wird ja direkt am Anfang gesagt, man darf es niemandem veraten. Tut mir leid.

Rezension James Carol - Prey

James Carol - Prey

Rezension



James Carol
Prey
Deine Tage sind gezählt
dtv Verlag
368 Seiten
9,95€
Hier kaufen

Zum Inhalt

Wenn du mir folgst, werde ich dich töten
»Wir lügen alle. Und am meisten belügen wir uns selbst.«

Jefferson Winter, der Profiler mit dem unheimlichen Gespür dafür, wie Serienkiller ticken, hat gerade einen Job in New York zu Ende gebracht. Vor der Abreise nach Paris zu seinem nächsten Fall geht er in einem Diner etwas essen. Es ist zwei Uhr nachts, der einzige andere Gast ist eine platinblonde Frau mit Lederjacke. Als Winters Essen serviert wird, steht sie auf - und ersticht vor seinen Augen den Koch. Dann geht sie seelenruhig davon ... Eine Provokation, die Winter nicht ignorieren kann: Paris muss warten. Das Spiel ist eröffnet.

Zum Autor (Quelle dtv Verlag)

James Carol, geboren 1969 in Schottland, hat bereits als Gitarrist, Toningenieur, Journalist und Pferdetrainer gearbeitet. Jetzt widmet er sich ganz dem Schreiben von Spannungsliteratur. Er lebt mit seiner Familie in Hertfordshire/England.

Meine Meinung

Die Jefferson Winter Reihe ist unfassbar spannend und fesselnd. Ich bin sehr froh, diese Thriller-Reihe gefunden zu haben. Ein ziemlich merkwürdiger Typ, der Winter. Nur Bandshirts und Chuck - sehr sympatisch! Oft am qualmen und gerne mal am trinken. Dazu herrlich pragmatisch. Nur das mit der klassischen Musik, das kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Ist zumindest nicht meins.
Auch dieser Fall verlangt Winter wieder viel ab. Erstmal landet er als Tatverdächtiger in einem Mordfall im Verhörraum. Dabei rief er sogar selbst die Polizei. Kaum war diese da, setzt er sich hin und isst erstmal was. Schon mal konsequent der Herr.
Eine Frau tötete das Opfer, direkt vor Winter. Spielt mit ihm. Treibt ihn in den Wahnsinn. Da kann er nicht widerstehen - er muss sie finden. Muss sie zur Strecke bringen. Und auch, wenn relativ schnell klar ist, wen er da jagt. Hier ist der Weg das Ziel und es ist unfassbar spannend!

Rezension Matthew J. Arlidge - D.I. Helen Grace Kalter Ort

M. J. Arlidge - D.I. Helen Grace Kalter Ort

Rezension



Matthew J. Arlidge
D.I. Arlidge
Kalter Ort
Rowohlt Verlag
Thriller
400 Seiten
9,99€
Zur Buchreihe
Hier kaufen

Zum Inhalt

Kein Spiel. Kein Entkommen. 
Als Ruby aufwacht, weiß sie sofort, dass sie nicht in ihrem eigenen Bett liegt. Doch das ist nur Beginn ihres Albtraums. Jemand hält sie gefangen, in einem Zimmer, das an ein Puppenhaus erinnert. 
Am anderen Ende der Stadt, Familienidylle, ein Tag am Strand. Bis eines der Kinder beim Spielen etwas entdeckt: eine Frauenleiche, tief vergraben im Sand. Vor Ort birgt die Polizei weitere Opfer. Allerdings hat niemand sie vermisst gemeldet, weder Eltern noch Freunde. Für D.I. Helen Grace Beweis genug, dass sie es mit einem Täter zu tun hat, der extrem klug und vorsichtig agiert. Und plötzlich begreift sie, dass für jemanden die Uhr ticken könnte, der noch am Leben ist.

Meine Meinung

Ich liebe diese Buchreihe und so wundert es nicht, dass auch dieser dritte BAnd völlig überzeugt!
Wie immer geht es mit Helen Grace direkt und actiongeladen zur Sache. Wer "Einer lebt, einer stirbt" bzw. "Eene Meene" kennt, der weiß ja, dass M.J.Arlidge nicht lange fackelt, bis es die ersten Tote gibt. So geht es auch hier direkt zur Sache.
Die Story ist spannungsgeladen und auch nicht vorhersehbar, was ja leider bei einigen Thrillern der Fall ist. Man lernt die Protagonistin Helen Grace besser kennen und kann auch vermehrt hinter ihre Fassade schauen, ihre Lebensgeschichte, ihre Geheimisse. Sie wird mir gerade durch ihre Abgründe immer sympathischer, da sie sehr autentisch wirkt.
Mittlerweile hat sie auch immer mehr Feinde und Neider in den eigenen Reihen. Wem kann sie noch trauen?
Fakt ist, der Plot ist wie auch in den beiden Vorgängern fesselnd und man hält den Atem an.

Donnerstag, 19. Januar 2017

unsere Restaurantsbesuche der letzten Zeit

Ok, wir waren in den letzten Wochen und Monaten mal ab und zu essen.....

Das sind ein paar kleine Eindrücke von unseren Restaurantbesuchen.




Dieser Schnappschuss entstand bei Peter Pane in Oldenburg.
Sehr lecker! Und ich möchte auch sehr bald wieder hin!


"Relativ" häufig gehen wir zu Mongolia in Cloppenburg.

Dort gibt es immer ein sehr leckeres Buffet und vor allem Sushi. 
Man kann sich auch frische Sachen aussuchen, die dann direkt auf dem mongolischen Grill zubereitet werden. 


Dieses Foto entstand bei "Leo's" auf Borkum.
Es war sehr lecker, aber leider saß jemand neben uns, der sein Handy auf laut hatte. Kann zwar das Restaurant nichts für, aber es schmällerte dann doch etwas unser kulinarisches Vergnügen.


Endlich haben wir es dann auch mal zu "Klein und Fein" auf Borkum geschafft.
Aber wir müssen sagen, unser Favorit bleibt nach wie vor In Undis.
Vor allem, weil Ingo hungrig nach Hause ging.


Ok diese Fotos entstanden bei "Il Faro" auf Borkum. Allerdings nicht beim Leuchtturm, sondern beim Tennisplatz.
Das Essen ist wie immer super.


Man muss da auch einfach die tolle Pizza essen. Sehr sehr lecker.


Die Tee-Zeremonie bei "Ria's" auf Borkum hatten wir dieses Mal etwas häufiger.
Essen kann man dort auch sehr gut. Der Chili-Burger macht seinem Namen alle Ehre.




IN UNDIS (Borkum)

Wenn wir auf Borkum sind, dann müssen wir einfach mindestens einmal zu In Undis.

Kein Wunder, dass wir auch dort unsere kirchliche Trauung gefeiert haben.

Hier mal ein paar kulinarische Einblicke von den letzten drei, vier Abenden dort :)


Ziegenkäse mit Seranoschinken war sehr sehr lecker....


Sehr aromatische Oliven mit Manchego (ein MUSS) und Serano


Leider habe ich bisher nicht rausbekommen können, was die in ihre Albondigas tun. Sie sind so hammer lecker! Ich bekomme die nicht so gut hin.
Natürlich muss man auch die kanarischen Kartoffeln essen.


Rotwein zu den Tapas - ist klar.


An einem anderen Abend gab es Muscheln (sehr lecker), selbstverständlich die kanarischen Kartoffeln und Datteln im Speckmantel. Super lecker.


Das ist dann ja mehr was für meinen Mann......


Nachtisch beim Hochzeitsessen
Panna Cotta - selten so cremig gehabt. Mega großes Lob an die Küche!


Ich bin ja eigentlich nicht so der Schokofan.....



Aber da wurde auch ich dann schwach. Und das Kirschsorbet war ein Traum!


Generell sollte jeder, der mal auf Borkum ist, mal zu In Undis. Es ist ein sehr stylischer, kleiner Laden. Man fühlt sich wohl und bekommt wirklich immer top Essen.

Der Service ist wirklich klasse! Bei unserer Hochzeit war der Laden voll. Es herrschte noch das normale Abendgeschäft und dennoch wurden wir bestens bedient. Es fehlte wirklich nie an etwas!

Wir fühlen uns da immer sehr wohl und empfehlen es gerne weiter!

kleiner kulinarischer Einblick.....

Hier mal ein kleiner Einblick.....


Neben der obligatorischen Pizza, gab es auch selbstgemachte Burritos bei uns.

Die Füllung besteht aus Bohnen, Mais, Zwiebeln, Paprika, Hähnchen und Tomatensauce.

Dazu gab es einen Klaks Schmand. Immer ein leckeres Gericht und auch super als Restessen geeignet. Vor allem sehr wandelbar! Man kann ja auch Zuccini oder Aubergine mit reinschneiden. Den einen Tag isst man es als Burrito, den nächten dann mit Reis oder Nudeln.

Perfeto.



Mein Wichtelgeschenk


Über die #hogwartschallenge habe ich sehr nette Leute kennengelernt und bin so auch auf die Wichtelaktion vor Weihnachten aufmerksam geworden.

Dieses mega tolle Paket habe ich bekommen. 

Neben Tee, Badesalz, etwas Beautykram und Süßkram habe ich auch ein ganz tolles Buch bekommen.

Für mich gab es "Der Knochenbrecher" von Chris Carter :)



Sonntag, 15. Januar 2017

Rezension Franck Thilliez - Sterbenskälte

Franck Thilliez - Sterbenskälte

Rezension


Franck Thilliez
Sterbenskälte
Thriller
544 Seiten
9,99€

Zum Inhalt

In Paris wird kurz vor Weihnachten in einer Gefriertruhe die Leiche eines Journalisten gefunden. Ist Christophe Gamblin dem Serienkiller zum Opfer gefallen, dem er auf die Spur gekommen war? Einem Killer, der seine Opfer lebendig in eiskalten alpinen Gewässern zurückließ? Die Ermittler Lucie Hennebelle und Franck Sharko begeben sich auf Spurensuche in die tief verschneiten Alpen. Dort führen Gamblins Aufzeichnungen sie zu einer Klinik, in der man Unterkühlung gezielt für Herzoperationen einsetzt. Doch der größenwahnsinnige Killer, der mit seinen Kältexperimenten ein uraltes und äußerst gefährliches Ziel verfolgt, ist längst einen Schritt weiter ...

Zum Autor (Quelle Randomhouse)

Franck Thilliez wurde 1973 in Annecy geboren und gehört zu den renommiertesten Thrillerautoren Frankreichs. Für seine Romane erhielt er verschiedene Auszeichnungen, u.a. den "Quais du Polar" und den "Prix SNCF du polar francais", die Rechte an seinen Büchern wurden international in zahlreiche Länder verkauft, u.a. nach Amerika. Er lebt mit seiner Familie im Département Pas-de-Calais in Nordfrankreich.

Meine Meinung 

Das Cover ist hervorragend gewählt, eine eiskalte (tote?) Hand. Irgendwie schon etwas spooky. Und passend zum Inhalt. Die Story ist eher abgedreht, da es sich um ein altes und perfides "Experiment" dreht. Sowas von spannend und aufregend. Kein Wunder, dass der Autor als brillianter Thrillerautor gilt. Er versteht sein Handwerk. Der Schreibstil ist, wenn man ein paar Seiten gelesen hat, angenehm. Man kann sich schnell daran gewöhnen und sich darauf einstellen. 
Die Story ist allerdings - und das sollte man wissen - nix für schwache Nerven. Operierte und tiefgefrorene Kinder, das muss man erstmal abkönnen.....
Wissenschaftlich betrachtet, ist das Buch gut recheriert, aber manchmal übertreibt der Autor es etwas. Außerdem gibt es Rückblicke auf, vermutlich, ältere Bücher. Zeitweise ist dies etwas störend, wenn man diese nicht gelesen hat.
Alles in allem ist es ein sehr spannender Thriller. Perfide, abgrundtief böse und gruselig.

Rezension Janet Clark - Black Memory

Janet Clark - Black Memory

Rezension


Janet Clark
Black Memory
Thriler 
384 Seiten
12,99 €

Zum Inhalt

Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.

Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.

Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.

Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt.

Zur Autorin (Quelle Randomhouse)

Janet Clark arbeitete nach ihrem Studium als wissenschaftliche Assistentin, Universitätsdozentin und Marketingchefin in Belgien, England und Deutschland. Nach einer erfolgreichen Karriere im Wirtschaftsbereich, startete sie 2010 noch einmal von Null: als Autorin. 2011 wurde ihr erster Roman veröffentlicht. Seitdem erschienen 4 weitere Romane und eine vierteilige Serie. Neben dem Schreiben setzt sich Janet Clark als Präsidentin der Mörderischen Schwestern e.V. für die Rechte von Autorinnen ein. Mehr über die Autorin unter www.janet-clark.de

Zur Leseprobe (Quelle Randomhouse)

Meine Meinung

Erstmal muss ich sagen, dass mir das Cover sehr gut gefällt. Im Nachhinein finde ich es sehr passend, dass zerbrochenes Glas abgebildet ist, so wie Clares Erinnerung in Scherben darliegt. Sehr passend und dazu düster gewählt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und Janet Clark versteht es, mit treffenden Adverbien und Adjektiven, Spannung aufzubauen und zu halten. Ihre Beschreibungen sind treffend und exellent gewählt. Außerdem ist ihr ein Lob auszusprechen, da sie hervorragend für den Roman recheriert hat. Der Thriller wäre nicht halt so gut, hätte die Recherche Schwächen aufgewiesen. Das Buch überzeugt durch Fachwissen und fundierte Schlussfolgerungen.
Inhaltlich ist das Buch spannend und bis zum Schluss ist schwer zu erkennen, wer Freund und wer Feind ist. Es gibt es großes Verwirrspiel. Und Clare tut mir wirklich leid, sich nicht zu erinnern, muss schlimm sein. Das ganze Leben scheint verloren. Die Mutter-Kind-Beziehung ist für mich hier fundamental wichtig, vor allem, um Spannung aufzubauen. Das "kleine Mädchen" ist nicht so klein, wie man meinen bzw assoziieren kann.
Das große Verwirrspiel wird nach und nach aufgedeckt und man kann erst am Ende begreifen, was da wirklich passiert ist.