Sonntag, 30. April 2017

Rezension Lucas Grimm - Nach dem Schmerz

Lucas Grimm - Nach dem Schmerz

Rezension


Lucas Grimm
Nach dem Schmerz 
Thriller
320 Seiten
16,99€

Zum Inhalt

Hannah Golds Sehnsucht nach Schmerz ...
Die gefeierte Cellistin Hannah Gold berührt die Menschen mit ihrer Musik, doch an sie selbst kommt nichts und niemand heran: Seit sie vor 25 Jahren gefoltert wurde, kann Hannah keinen Schmerz mehr empfinden. Die damals Siebenjährige wurde vor den Augen ihres Vaters, einem Staatssekretär im Wirtschaftsministerium der DDR gequält, um geheime Informationen aus ihm herauszupressen. Er schwieg - aber schwieg er mit Absicht, um den Preis ihres Lebens? Hannah hat ihren Vater nie wieder gesehen, bis er eines Abends plötzlich in einem ihrer Konzerte sitzt. Von da an wird sie in einen Strudel aus alten und neuen Machenschaften hineingezogen. Wird verfolgt, angegriffen, gejagt. Es gibt keinen sicheren Ort mehr für sie, und sie begreift, dass es nur einen Ausweg geben kann: Sie muss hinter das Geheimnis ihres Vaters kommen.

Zum Autor (Quelle Piper Verlag)

Lucas Grimm ist das Pseudonym eines erfolgreichen Drehbuchautors, der sein Leben jahrelang als Musiker, Schauspieler, Filmemacher und Entrepreneur gefristet hat. Nach einem Schicksalsschlag ist er mehrere Monate durch Amerika, Indien, Tansania und Israel gereist und hat begonnen zu schreiben. 2017 erschien sein erster Roman "Nach dem Schmerz".


Meine Meinung

Das Cover ist sehr ansprechend, es erscheint düster und hell zugleich. Das "verlaufende" Schwarz passt zur Geschichte und stellt eine passende Verbindung zwischen Cover und Inhalt her.
Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Es ist dennoch ratsam, dieses Buch nicht "nebenbei" zu lesen, da die Geschichte rasch sehr komplex wird. 
Inhaltlich, so lässt es der Klappentext vermuten, ist es eine sehr spannende Geschichte. Leider hat mich persönlich der geschichtliche Hintergrund nicht ganz überzeugt. Ein anderes Setting hätte mir mehr zugesagt. Die Story samt Hintergrund erscheint aber sehr gut recherchiert, und es isst lediglich meine persönliche Meinung bezüglich des geschichtlichen Backrounds. 
Die Geschichte um Folter und bittere, schwarze Familiengeheimnisse sind überzeugend und fesselnd und daher zu empfehlen.

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